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Stehlampe auf LED umrüsten & umbauen

LED sind als Leuchtmittel aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder: Diese Leuchtmittel der Zukunft sind nicht nur gegen Erschütterungen unempfindlich. Darüber hinaus sind sie sehr sparsam im Verbrauch, sogar sparsamer als jede Energiesparlampe. Sie verbreiten wahlweise angenehmes oder praxistaugliches Licht und man bekommt sie inzwischen zu wirklich akzeptablen Preisen.

War es bisher immer einer der wesentlichen Kritikpunkte, dass LED ausschließlich kaltes Licht abgaben und jedes Zimmer in ein äußerst nüchternes Licht tauchten, womit jegliche Gemütlichkeit oder gar Behaglichkeit von vornherein der Vergangenheit angehörten, hat sich inzwischen einiges getan. So gibt es LED inzwischen nicht nur in Tageslichtqualität, sondern auch in warmweißem Licht.

In Sachen LED hat sich tatsächlich sehr viel getan. Wer heute einen LED Shop besucht wird kaum glauben, dass dieser Shop tatsächlich ausschließlich LED verkauft. LED gibt es in allen Größen, Formen, sogar in verschiedenen Farben und mit den unterschiedlichen benötigten Gewinden. Damit ist es tatsächlich möglich alle Lampen auch Stehlampen umzurüsten.

Wo befindet sich die Stehlampe?

Bevor man nun loszieht und wahllos einfach irgendwelche LED für die Umrüstung kauft, sollte man sich primär eine Fragen stellen: In welchem Raum ist die Stehlampe platziert?

LED im Büro

Handelt es sich um ein Büro, so könnte kaltweißes Licht die richtige Wahl sein. Schließlich soll im Büro keine ausgiebige Gemütlichkeit aufkommen, sondern in erster Linie effizient gearbeitet werden. Kaltweißes Licht kann diesen Prozess unterstützen, da dieses Licht das Gehirn wachhält. Damit können auch anspruchsvollere Aufgaben länger durchgehalten werden.

LED in Verkaufsräumen

Handelt es sich um einen Verkaufsraum, etwa eine Boutique mit einer schönen Stehlampe, ist hingegen Tageslichtqualität angesagt. Schließlich soll der Kunde einen realistischen Eindruck der Waren erhalten. Das ist nur dann gegeben, wenn kein kaltweißes Licht jeden Eindruck trübt. Hingegen profitieren gerade Kleider, die man natürlich auch draußen trägt, vom realitätsnahen Eindruck einer Tageslichtlampe und der Kunde hat den Vorteil, dass er mit den Waren nicht vor die Tür oder zumindest an die Tür laufen muss. Auch das Personal hat auf diese Weise Vorteile, da es nicht den Kunden sicherheitshalber zumindest teilweise begleiten muss oder den Kunden im Auge behalten muss.

LED in der Wohnung

Handelt es sich um einen Wohnraum ist in der Regel warmweißes Licht geeignet. In der Qualität der LED spielt dieses Unterscheidungsmerkmal außerdem keine Rolle. Man sollte lediglich bei der Bestellung darauf achten, die richtige Farbe zu wählen.

LEDs in allen Formen: Vom Klassiker bis zur Design-LED

LED, auch für Stehlampen, gibt es inzwischen in den verschiedensten Formen. Von der Kerzenbirne über die der Halogenbirne nachempfundenen Form bis hin zur klassischen Kugelform ist alles dabei. Sogar Sonderformen sind inzwischen verfügbar und viele Shops bieten sogar Design-LED an. Nun könnte man sich fragen zu welchem Zweck eine Design-LED sinnvoll sein sollte. Gerade bei Stehlampen ist das der Fall. Schließlich versteht man unter einer Stehlampe nicht nur den Klassiker mit einem riesigen Lampenschirm hinter beziehungsweise unter dem jegliche Birne verschwindet, sondern meist auffällige Dekorationselemente. Außerdem sind viele Stehlampen inzwischen so designed, dass auch die Birne ein Gestaltungselement ist.

Nun könnte man sich natürlich fragen, inwiefern eine LED ein Designmodell sein könnte. Hier haben sich findige Designer viele Gedanken gemacht und so gibt es LED in klassischer Birnenform mit farbigen „Wedeln“. Auf diese Weise sieht die LED gar nicht mehr aus wie eine LED, sondern tatsächlich wie eine alte Birne. Der Fantasie sind, was das Design angeht, kaum Grenzen gesetzt. Farblich gestaltete Wedel in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen bis hin zur Form einer Büroklammer, eckig oder oval, teilweise sogar mit bunten Linien gestaltete LED. Da in der LED ja kein klassischer Wedel Platz finden muss, haben die Designer hier zusätzlichen Gestaltungsraum zur Verfügung. Dieser wird dann beispielsweise für thematisch passende Einbauten genutzt. Wie früher die Flaschen mit Schiffsmodellen, werden so LED mit Elementen gestaltet. Da tritt die Stehlampe an sich in den Hintergrund und das Hauptaugenmerk liegt auf dem Leuchtmittel.

Wer es ganz ausgefallen mag kauft sich LEDs in lustigen oder einfallsreichen Formen: Von der einfachen Leuchtsäule bis hin zur LED in Form einer Schlaufe ist quasi alles dabei. Auch Tropfenformen findet man, was es besonders leicht macht, eine flächige Stehlampe in eine Regenwand zu verwandeln.

Technische Aspekte

Neben diesen gestalterischen Überlegungen gibt es natürlich auch ein paar technische Gedanken, die man sich machen sollte: Wie hell soll beispielsweise die LED sein. Der Vorteil, egal welche Helligkeit man wählt, besteht in der großen Sparsamkeit der LED. Die Stromaufnahme ist minimal und die Lichtausbeute groß. Die Helligkeit von LED wird dabei nicht in Watt, sondern in Lumen angegeben, wobei die meisten Hersteller es ihren Kunden leicht machen und die entsprechende Wattzahl noch dazu schreiben. Auch der Abstrahlwinkel sollte bedacht werden. Hier sollte man sich überlegen, ob die Stehlampe punktuell einen Akzent setzen soll oder ob sie einen Raum zumindest teilweise beleuchten soll.

Alles in allem lohnt es sich, auch angesichts des Rückgangs der klassischen Glühbirne, seine Stehlampen auf LED umzurüsten. Immerhin macht es den Lampen dann nichts mehr aus, wenn diese erschüttert oder über einen längeren Zeitraum brennen werden. Das alles sind Vorteile gegenüber der klassischen Glühbirne, die die LED auch in Zukunft als Leuchtmittel interessant machen.

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